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Handbuch der Bewertung

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5., vollständig überarbeitete Auflage

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25. Oktober 2006

Die Darstellung besticht durchgehend durch ihre glasklare Sprache und die ausgewogene, auch konkrete (sic!) Praxisprobleme adressierende Art der Argumentation, so dass es auch bei geringen Vorkenntnissen eine Freude ist, sich durch die einzelnen Kapitel führen zu lassen. Von dieser didaktisch vorbildlichen Technik der Wissensvermittlung finden sich im deutschen Sprachraum leider bis dato nur wenige Vertreter. Aber was nutzt das beste Buch, wenn man es nicht lesen mag? Loderer et al. beschreiten hier neue Wege der Verknüpfung von Theorie und Praxis, der Synthese aus Finanzmathematik und den bei der Anwendung zu lösenden Alltagsproblemen – mit großem Erfolg und zum unmittelbaren Vorteil jedes Lesers. Das Lesen der Kapitel wird hier quasi zum Selbstläufer…

Schade finde ich indes den starken Schweizbezug, der zwar verständlich ist, aber im deutschsprachigen EU-Raum zwischenzeitlich doch etwas befremdlich wirkt. Wieso in einer zukünftigen Auflage die Beispiele nicht mischen, d.h. auch mal € oder US$ Beispielrechnungen nehmen? Die Schweizer Wirtschaft ist doch auch international! Und den Beispielen ist es herzlich egal, in welcher Währung die Zahlen präsentiert werden.

Unklar ist mir auch das Erfordernis des Deutsch-Englischen Anhangs. Hier gibt es genug Seiten im Internet mit hervorragenden Übersetzungen auch der exotischsten Fachbegriffe je nach Bedeutungsumfeld (Steuern, Finanzwirtschaft, Zivilrecht etc.), z.B. leo.org.

Gerade weil der Inhalt aber so gut verständlich wie in US-amerikanischen Lehrbüchern geschrieben wurde (die Biographien auf den letzten Seiten klären diesen Sachverhalt ja auf...), hätte ich ein größeres Format und damit eine etwas dünnere Ausgabe für deutlich vorteilhafter empfunden. So lässt sich das Buch nur schwer transportieren und damit ist es als studentische Pflichtlektüre eigentlich aus dem Rennen. Natürlich ist der Verkaufspreis ist eigentlich recht günstig und die Papierwahl bzw. das Druckbild sind auch deutlich überdurchschnittlich, aber man muss es eben auch durch die Gegend tragen können. (Gleichwohl, aber auch genau aus diesem Grund habe ich unserer Bibliothek die Anschaffung einiger Referenzexemplare anempfohlen).

Das Handbuch ist insgesamt eine sehr lohnende Anschaffung, wenngleich ich es aus vorgenannten Gründen als studienbegleitendes Lehrbuch als drucktechnisch fehldimensioniert ansehe. Fachlich bin ich jedoch sehr angenehm überrascht, so dass ich dieses Werk uneingeschränkt weiterempfehlen kann und werde.

3. Februar 2006

Vor kurzem hatte ich Gelegenheit, eine ganze Woche (Tag und Nacht) mit dem Handbuch der Bewertung zu verbringen. Das Buch hat mehrere Autoren und von mir aus ist es unglaublich, dass das Buch die ganze Zeit gleich spannend geschrieben ist. Weiter hat der Leser den Eindruck, dass er alles kann und versteht, was (im Leben) leider nicht so einfach ist. Das ist der erste „Nachteil“; alles ist so gut erklärt, dass der Leser eine zu bequeme Rolle bekommt. Soll man das ändern? Das wäre sicher schade.

Zweitens: nach der spannenden Reise um die Welt der Finanzentscheidungen musste ich mir ein anderes Wirtschaftsbuch beschaffen. Mit ca. 1100 Seiten, neu, schön, ich bin ja auch eine neugierige Person! Und dann nach der ersten Seite war ich nur enttäuscht. Ich habe irgendwie gedacht, dass alle, die so schön auf Deutsch sprechen, noch schöner schreiben können. Das andere Buch war brutal. 1100 Seiten mit reinen Definitionen und endlosen Sätzen... Mit dem Handbuch der Bewertung bin ich wirklich geflogen. Mit dem anderen, so kommt es mir vor, bin ich in einem Lastwagen, welchen ich möglichst früh ausladen möchte.

Jetzt sollte man einige Zeit warten, um den Flug zu vergessen, damit man im Lastwagen reisen könnte. Das ist leider der zweite „Nachteil“ des grünen Buchs.

Den Autoren wünsche ich alles Gute und bedanke mich für die Zeit, die ich mit dem Handbuch der Bewertung verbringen durfte. Diesen Film möchte ich unbedingt noch einmal schauen, dann hoffentlich einmal als Handbuch der Bewertung 2. Teil.

Handbuch der Bewertung | 5., vollständig überarbeitete | April 2010 |
Verlag Neue Zürcher Zeitung, Zürich | ISBN 978-3-03823-563-7
© Institut für Finanzmanagement, Universität Bern, 27.07.2005 | Impressum